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Autor: Marco Leithner

Warum KI-Modelle englische Quellen bevorzugen

Kernaussage: Automatisch generierte Antworten nutzen überproportional oft englischsprachige Quellen. Das ist messbar und lässt sich durch gezielte SEO- und Content-Maßnahmen beeinflussen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • KI-Modelle greifen in unseren Auswertungen auf etwa 33% englischsprachige Quellen zurück, klassische Google-Suche zeigt dort nur knapp 1%.
  • Ursachen sind u. a. ein zeitlicher Vorsprung englischsprachiger Trainingsdaten, geringere Crawl-/Index-Abdeckung anderer Sprachen und die Dominanz englischer Fachpublikationen.
  • Englischsprachige Seiten setzen SEO-Techniken laut Auswertung zwei- bis fünfmal so häufig ein, was ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten weiter erhöht.
  • Gegensteuerung ist möglich: technische Struktur, lokalisierte Inhalte, korrektes Prompt- und Keyword-Setting sowie regelmäßiger Content-Aufbau reduzieren Bias.

Empirische Grundlage der Beobachtung

Prosoom hat Millionen von Such- und Prompt-Ergebnissen ausgewertet, unter anderem mit Daten aus AI Overview, AI Mode und ChatGPT. Ergebnis: In den analysierten AI-Tools stammen circa 33% der zugrunde liegenden Quellen aus dem englischsprachigen Raum, während in der klassischen Google-Suche der Anteil englischer Webseiten bei knapp 1% liegt.

Diese Abweichung ist konsistent genug, um systematische Ursachen anzunehmen statt zufälliger Schwankungen.

Technische und datenbezogene Ursachen

Vier zentrale Gründe erklären den Bias zugunsten englischer Quellen: Erstens hatten englischsprachige Datensätze einen zeitlichen Vorsprung bei der Erstellung von Trainingsdaten. Zweitens werden viele Länder und Sprachen weniger intensiv gecrawlt und indexiert. Drittens existiert in zahlreichen Themenbereichen quantitativ mehr englischsprachiger Content. Viertens erscheinen Fachpublikationen in Bereichen wie Medizin, Pharma, Naturwissenschaften und IT häufig primär in Englisch, was deren Gewichtung in Modellen erhöht.

Hinzu kommt ein technischer Wettbewerb: Um in einem dichten englischsprachigen Umfeld zu ranken, werden SEO-Techniken nach Studien zwei- bis fünfmal häufiger eingesetzt, was AI-Modelle bei der Auswahl von Quellen zusätzlich begünstigt.

Konsequenzen für Entscheider in E‑Commerce, Marketing und Health

Für E‑Commerce und Marketing bedeutet die Beobachtung: Lokale oder sprachspezifische Inhalte laufen Gefahr, in AI-generierten Antworten unterrepräsentiert zu sein, selbst wenn sie inhaltlich relevanter sind. Für Pharma, Health und Beauty ist die Situation besonders relevant, da viele Fachpublikationen auf Englisch erscheinen und damit eine höhere Gewichtung erfahren können.

Das hat direkte Folgen für Sichtbarkeit, Markensteuerung und Vertrauen in automatisierte Auskünfte. Entscheider müssen berücksichtigen, dass KI-basierte Empfehlungen nicht automatisch sprachlich neutral sind.

Konkrete Handlungsempfehlungen

1) Priorisieren Sie technische SEO-Grundlagen: saubere Informationsarchitektur, strukturierte Daten (Schema), schnelle Ladezeiten und korrekte hreflang-/Canonical-Implementierung.

2) Produzieren Sie lokalisierte, fachlich fundierte Inhalte mit klarem Keyword- und Prompt-Setting. Gute Inhalte sollten sowohl menschliche Leser als auch Machine-Readers berücksichtigen.

3) Erhöhen Sie Content-Frequenz und Aktualität: Regelmäßige Nachlieferungen verbessern die Chancen, in indizierten Datensätzen aufzutauchen.

4) Monitoren Sie themenspezifisch: Analysieren Sie, in welchen Kategorien der Englisch-Anteil besonders hoch ist, und passen Sie Investitionen gezielt an.

5) Ergänzend: Testen Sie Prompt-Varianten und Quellen-Hinweise in AI-Tools, um die Modellantworten Richtung lokaler Quellen zu lenken.

Fazit

Fazit: Der Bias zugunsten englischer Quellen in KI-Antworten ist daten- und technikbedingt, aber beeinflussbar. Entscheider sollten gezielt in technische SEO-Strukturen, lokalisierte Inhalte und datenbasierte Wettbewerbsanalyse investieren, um die Sichtbarkeit ihrer lokalen Inhalte in AI-generierten Ergebnissen zu verbessern.

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dm im Meerwassernaspraymarkt: Bedeutung für Apotheken

dm ist bereits im Markt für Meerwassernasensprays aktiv und konkurriert dort mit etablierten Apothekenmarken. Die Analyse von Online‑Sichtbarkeit und Absatzindikatoren liefert Hinweise darauf, wie sich der Händler beim geplanten Einstieg in den Apothekenversand positionieren könnte.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • dm operiert in OTC-Produktfeldern, die traditionell von Apotheken besetzt sind, und trifft dort bereits auf Markenwettbewerb.
  • Online‑Sichtbarkeit und Absatzsignale in dieser Kategorie deuten auf vorhandene Reichweite und Kanalkompetenz hin.
  • Für Apotheken bedeutet das: Nur der Produktanspruch ‚Apotheke‘ reicht nicht mehr aus; Differenzierung muss digital und servicebasiert erfolgen.
  • Hersteller und Marken müssen ihre Channel‑Strategien überdenken: Handelsmarken oder Retail‑Player können Marktanteile außerhalb klassischer Apothekenkanäle gewinnen.
  • Frühzeitiges Monitoring von Sichtbarkeit, Sortiment und Preisen ist entscheidend, um Reaktionsstrategien zu entwickeln.

Warum Meerwassernasenspray als Indikator wichtig ist

Meerwassernasensprays sind OTC‑Produkte mit niedrigem Eintrittsbarriere, hoher Absatzfrequenz und starkem Aufmerksamkeitspotenzial in Drogerie und Versandapotheke. Dass ein Händler wie dm in diesem Segment präsent ist, verdeutlicht mehr als nur Sortimentserweiterung: Es zeigt Fähigkeiten in Beschaffung, Preisstellung, Markenaufbau und kanalübergreifender Vermarktung. Für Entscheider ist das relevant, weil solche Kategorien frühe Signale für die Marktstrategie eines Entrants liefern.

Was Sichtbarkeits- und Absatzdaten aussagen

Die Betrachtung von Online‑Sichtbarkeit (z. B. SEO‑Präsenz, Produkt‑Listings) und Absatzindikatoren ermöglicht Rückschlüsse auf Reichweite und Nachfragewirkung eines Händlers. Hohe Sichtbarkeit spricht für funktionierende Content‑ und SEO‑Maßnahmen sowie für optimierte Produktdetailseiten; stabile Absatzsignale deuten auf funktionierende Logistik, Preiswahrnehmung und Conversion. Zusammen bilden diese Indikatoren eine Basis, um das Kräfteverhältnis gegenüber Apothekenmarken zu bewerten.

Folgen für Apotheken und Marken im Gesundheitsbereich

Apotheken dürfen die Marktdynamik nicht isoliert als ‚Apothekenmarkt‘ denken. Wenn Retailer mit breiter Kundenbasis und starken Onlinekanälen in OTC‑Segmente vorstoßen, verkleinert das den exklusiven Raum für Apothekenmarken. Entscheidend ist, Service‑ und Beratungsleistungen, exklusive Produktangebote und Vertrauenskommunikation digital stärker auszuspielen, um klare Unterscheidungsmerkmale zu schaffen.

Konkrete Handlungsoptionen für E‑Commerce und Marketing

Empfehlungen für Entscheider: Erstens, kontinuierliches Monitoring von Sichtbarkeit, Preisbewegungen und Sortimenten konkurrierender Händler; zweitens, Fokussierung auf SEO und Produktseitenoptimierung, um Conversionpotenziale zu sichern; drittens, Ausbau von Serviceangeboten (z. B. Beratung, Subscriptions, Same‑Day‑Services), die reine Preiswettbewerbe erschweren; viertens, strategische Kooperationen mit Herstellern zur Sortimentsexklusivität oder Co‑Branding; fünftens, Vorbereitung auf regulatorische und fulfilment‑spezifische Anforderungen des Apothekenversands.

Fazit

Die Präsenz von dm im Meerwassernasenspraymarkt ist ein praxisnaher Frühindikator dafür, wie ein Einzelhändler in kategorien treten kann, die bisher Apotheken dominierten. Entscheider sollten dies zum Anlass nehmen, kanalübergreifende Positionierung, digitale Sichtbarkeit und servicebasierte Differenzierung systematisch zu stärken.

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Ursprünglich veröffentlicht auf LinkedIn.

Omega‑3: Sichtbarkeit, D2C und KI‑Effekte im Markt

Omega‑3-Produkte sind online stark außerhalb der klassischen Apotheken sichtbar: 99,20% der Klicks entfallen auf Angebote außerhalb der Apotheke. Die Kombination aus D2C‑Strategien, Werbespend und KI‑gerechtem Content entscheidet derzeit über Reichweite.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • 99,20% der Klicks für Omega‑3 gehen an Angebote außerhalb der Apotheke; Apotheken bleiben bei 0,80% Sichtbarkeit.
  • D2C‑Shops und bezahlte Werbung (AdWords, Shopping) sind Haupttreiber der Marktpräsenz.
  • Redaktionelle Vergleichs‑/Anzeigenseiten pushen Sichtbarkeit zusätzlich (z. B. gesundheitsvergleich‑deutschland.de, deutscher‑gesundheits‑fachkreis.de).
  • KI‑Ausgaben und Prompt‑Analysen verändern Rankings: strukturierter, umfangreicher Content erhält in AI‑Ergebnissen oft Vorrang.
  • Natugena ist ein Fallbeispiel: großer AI‑Sichtbarkeitserfolg durch Menge an Content und Überschriftenstruktur — trotz technischer Unvollkommenheiten.

Marktverteilung: Apotheken vs. Angebote außerhalb

Die vorliegenden Daten zeigen eine klare Marktaufteilung: 99,20% der Klicks zu Omega‑3-Angeboten entfallen auf Angebote außerhalb der Apotheke; Apotheken erzielen demgegenüber nur 0,80% Sichtbarkeit. Für Entscheider in Pharma und Health heißt das: eine reine Vertriebsbegrenzung auf Apotheken resultiert in sehr begrenzter Online‑Reichweite.

D2C, Werbespend und Vergleichsseiten als Sichtbarkeitstreiber

Viele Hersteller haben neben der Apothekenpräsenz D2C‑Shops aufgebaut, um Sichtbarkeit und direkte Kundenbeziehungen zu stärken. Marken wie Vitamoment dominieren die Marktübersicht maßgeblich durch hohe Werbeausgaben (AdWords, Shopping). Zusätzlich beeinflussen redaktionelle Anzeigenseiten die Ergebnisseiten durch gezielte Keyword‑buchungen — genannt sind gesundheitsvergleich‑deutschland.de und deutscher‑gesundheits‑fachkreis.de.

KI‑Ergebnisse und die Bedeutung von Prompts, Content und Struktur

Analysen von AI‑Ausgaben und Prompts zeigen, dass die Zusammensetzung und Struktur von Inhalten in KI‑Antworten stark ins Gewicht fallen. In AI‑Ergebnissen verschwindet eine werbegetriebene Marke teilweise zugunsten von Seiten mit klar strukturiertem, umfangreichem Content; Ausnahmen bestehen (z. B. Doppelherz). Für Digital‑ und Marketing‑Verantwortliche bedeutet das: Content‑Architektur und prompt‑freundliche Überschriften sind strategisch relevant.

Praxisfall Natugena: Was Entscheider daraus lernen können

Natugena erscheint als ein Extremfall: Die Marke erzielt große Sichtbarkeit und Klicks allein für das Keyword ‚Omega 3‘. Ursachen sind weniger High‑End‑Technik als vielmehr hohe Content‑Menge und eine Überschriftenstruktur, die LLMs anspricht. Die Beobachtung: auch ohne tiefe technische Infrastruktur kann man mit konsequentem Content‑Aufbau und klaren Überschriften in AI‑gestützten Ergebnissen punkten — obwohl strukturelle ‚Fehler‘ vorhanden sind.

Fazit

Entscheider sollten die kanalübergreifende Realität anerkennen: Sichtbarkeit für Omega‑3 wird überwiegend außerhalb der Apotheken generiert. Wer Reichweite erhöhen will, muss D2C‑Strategien, bezahlte Werbung, redaktionelle Platzierungen und KI‑gerechte Content‑Strukturen kombinieren — in Priorität und Messbarkeit abgestimmt auf Zielmarkt und Ressourcen.

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dm med: Sortiment, Hersteller und Umsatzpotenzial 2025

dm kündigt für 2025 den Start der Versandapotheke „dm med“ an. Die Plattform wird keine Vollsortiments-Apotheke, sondern ein selektives Sortiment über die eigene Drogerie-Integration anbieten.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Start 2025: dm med wird als integrierte Versandapotheke im dm-Shop betrieben; Verkauf erfolgt über die Marke 'dm med'.
  • Aktueller Umfang: mehr als 750 Produkte von über 127 Herstellern; kein Vollsortiment, sondern gezielte Produktauswahl.
  • Sortimentsverschiebung: Schwerpunkt verschiebt sich weg von Nahrungsergänzungsmitteln hin zu HNO, Erkältung und Schmerzmitteln.
  • Umsatzpotenzial: Prosoom schätzt das aktuelle Potenzial mit der ausgewiesenen Hersteller-Auswahl auf über 30 Mio. EUR p.a.
  • Datenstatus: veröffentlichte Liste ist technisch/produktbezogen — sie sagt nicht aus, ob dm direkt mit Herstellern zusammenarbeitet oder Ware anders bezieht.

Was bisher bestätigt ist

dm selbst nennt 2025 als Startjahr für die eigene Versandapotheke. Die Produkte werden über die Einheit ‚dm med‘ verkauft und die Apotheke wird in den bestehenden dm-Online-Shop integriert. Aktuell umfasst die Liste mehr als 750 Produkte aus über 127 Herstellern. Nach vorliegenden Informationen handelt es sich nicht um ein Vollsortiment, sondern um eine selektive Auswahl von Produkten.

Sortimentsausrichtung: Kategorien und Marken

Die Ausrichtung des Sortiments hat sich jüngst deutlich verändert: Anfangs lag ein Schwerpunkt auf Nahrungsergänzungsmitteln, aktuell verschiebt sich das Angebot in Richtung HNO, Erkältungs- und Schmerzmittel. Neu aufgeführte Marken und Produkte auf der aktuellen Liste umfassen unter anderem ratiopharm, Olynth, Aliud, STADA, Voltaren, Aspirin, Regaine, Eucerin und Cetaphil.

Umsatzpotenzial und Hersteller-Forecasts

Prosoom hat auf Basis der Top-Hersteller ein aktuelles Umsatzpotenzial von über 30 Mio. EUR p.a. ausgewiesen (Basis: Umsatz p.a. aller Versandapotheken, Prosoom Absatzprojektion; hier: nur Top-Hersteller).

Auszug Hersteller-Forecast Umsatz aller Versandapotheken 2025 (Prosoom): ratiopharm GmbH 6.828.000 EUR; STADA Arzneimittel AG 3.346.000 EUR; Beiersdorf AG 2.958.000 EUR; Haleon Germany GmbH 2.412.000 EUR; WICK Pharma (P&G) 1.172.000 EUR; Kenvue Germany GmbH 850.000 EUR; Galderma 734.000 EUR; Verla-Pharm 664.000 EUR; Trommsdorff 648.000 EUR; Protina Pharm. 536.000 EUR; Queisser 494.000 EUR; DR. KADE 432.000 EUR; Wörwag Pharma 398.000 EUR; Norsan 396.000 EUR; A. Nattermann 324.000 EUR; Engelhard 320.000 EUR.

Operative und strategische Implikationen für Handel und Hersteller

Die Bestätigung einer technischen Integration von Drogerie und Apotheke bedeutet für Händler und Hersteller, dass kanalübergreifende Prozesse (Produktdaten, Verfügbarkeit, Versand- und Rezeptlogistik) frühzeitig adressiert werden sollten. Die vorliegende Liste ist ausdrücklich als technische/produktbezogene Information zu verstehen; sie bestätigt nicht, ob dm direkte Lieferbeziehungen zu den genannten Herstellern eingeht oder Ware über andere Bezugsquellen bezieht. Für Hersteller und Händler ist die Beobachtung weiterer Updates wichtig, da sich die Liste kurzfristig ändern kann.

Fazit

Für Entscheider in E‑Commerce, Digital und Markenmanagement gilt: dm med tritt 2025 mit einem selektiven, digital integrierten Apotheken-Angebot an. Die aktuelle Liste (>750 Produkte, >127 Hersteller) signalisiert ein relevantes Umsatzpotenzial (>30 Mio. EUR p.a.), gleichzeitig sind technische Details und Bezugsklärungen weiterhin zu beobachten.

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gesund.de: Warum die Sichtbarkeit gestiegen ist

gesund.de hat gegenüber meineapotheken.de und ihreapotheken.de deutlich an Online‑Sichtbarkeit gewonnen. Die Verbesserung ist vor allem auf die Korrektur technischer Redirects zurückzuführen; dennoch bestehen weiterhin strukturelle Defizite und inhaltliche Optimierungsbedarfe.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Sichtbarkeitsanstieg von gesund.de resultiert primär aus der Behebung von Redirects, die zuvor Produktseiten an einen Apothekenfinder umgeleitet hatten.
  • AI‑Overview‑Sichtbarkeit von gesund.de wird aktuell überwiegend durch das Keyword „sweetless“ generiert.
  • Werbung und organische Sichtbarkeit verfolgen unterschiedliche Produktfoki: Ads für Katerfly vs. SEO‑Topprodukt Nelsons Bach Original Rescue Gel.
  • Trotz positiver Entwicklung fehlen grundlegende technische Strukturelemente sowie Keyword‑ und Prompt‑Optimierungen, die weiteres Wachstum hemmen.
  • Kleine technische Änderungen (z. B. Redirects) können im eCommerce großen Impact haben; Investitionen sollten entlang tatsächlicher Customer‑Journeys erfolgen.

Sichtbarkeitslage: gesund.de im Vergleich

Im Vergleich der drei medial präsenten Vor‑Ort‑Apotheken‑Portale (gesund.de, meineapotheken.de, ihreapotheken.de) weist gesund.de eine deutlich höhere Online‑Sichtbarkeit auf. Auch in der AI‑Übersicht erscheint gesund.de mittlerweile sichtbar. Diese relative Positionierung muss jedoch immer im Wettbewerbskontext bewertet werden: Sichtbarkeit ist eine Frage der Relation und der eingesetzten Hebel.

Technische Ursachen: Redirects und fehlende Struktur

Der beobachtete Sichtbarkeitsanstieg ist laut Analyse primär Folge einer Korrektur früherer technischer Entscheidungen. Zuvor wurden alle Produkt‑Links an Google übergeben, die Zugriffe landeten jedoch per Redirect auf dem Apothekenfinder; Google stuft das als Relevanzverlust ein. Nachdem dieses Verhalten korrigiert wurde, zeigte sich ein positiver Effekt. Dennoch fehlen weiterhin viele grundlegende Struktur‑ und technische Elemente (z. B. saubere Produktseiten‑Struktur, aussagekräftige Metadaten und promptoptimierte Inhalte), die für nachhaltige organische Auffindbarkeit notwendig sind.

Welche Produkte treiben die Sichtbarkeit?

Die Analyse zeigt divergente Treiber in Paid und Organic: Im Werbeumfeld wurde vorrangig Werbung für Katerfly ausgespielt. Organisch konnte gesund.de mit dem Nelsons Bach Original Rescue Gel als Top‑Produkt größere Sichtbarkeit erreichen. Interessant ist außerdem, dass die konstante Sichtbarkeit in der AI‑Overview überwiegend über das Keyword „sweetless“ erzeugt wird – ein Begriff, der offensichtlich nicht dem Kernzielset der Website entspricht. Zudem stammt das in der AI‑Ansicht angezeigte Bild von einem redaktionellen Beitrag („Aphten – richtig behandeln und vorbeugen“), der auf Produktseiten geteast wird, was auf inkonsistente Strukturierung hinweist.

Vergleich zur Shop‑Apotheke und strategische Implikationen

Im direkten Vergleich zur Shop‑Apotheke ergibt sich ein vollständigeres Bild der Marktpositionierung: Auch die Shop‑Apotheke hat noch Optimierungspotential, dennoch zeigt der Vergleich, dass gesund.de in seiner aktuellen Form sowohl Chancen als auch Schwächen hat. Mögliche Gründe für das Online‑/Offline‑Verhalten sind eine primär offline gedachte Customer‑Journey der Vor‑Ort‑Apotheken bei gleichzeitiger Schaltung von Online‑Werbung. Für Entscheider ergibt sich daraus eine klare Handlungslogik: WKZ und Marketingbudget dort einsetzen, wo die Customer‑Journey tatsächlich verläuft; technische Grundlagen (Redirects, Seitenstruktur, Metadaten) und Keyword/Prompt‑Optimierung priorisieren, um kurzfristige Verbesserungen nachhaltig zu machen.

Fazit

Kurzfristige technische Maßnahmen (beispielsweise die Korrektur von Redirects) können die Sichtbarkeit schnell verbessern. Für nachhaltiges Wachstum sind jedoch saubere Seitenstrukturen, gezielte Keyword‑/Promptoptimierung und eine Budgetausrichtung entlang realer Customer‑Journeys erforderlich.

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Forecasting von Absätzen ist nun möglich: am Beispiel des Wärmepflaster-Marktes

🔥🔥 Es wird ein heißer November!🔥🔥
Nicht nur für die Rücken der Anwender, sondern auch für die Hersteller von Wärmepflastern.

Die Daten unserer mehrschichtigen Absatzprojektion sind mittlerweile so gut, dass wir nicht nur shoplevel-genau tagesgenaue Daten errechnen, sondern auch Forecasts abgeben können – natürlich wie immer branchenübergreifend, mit Verfügbarkeitsdaten, FullFunnel-Analysen, Preisen, Bewertungen, Klicks, Persona, Präferenzen…

Wir haben uns einfach mal einen spannenden Markt herausgenommen, der in den letzten Wochen durch viele Hoch- und Tiefphasen gelaufen ist. Also vielleicht nicht so einfach zu prognostizieren ist. Der Wärmepflaster-Markt.

Haltet die Daten gerne mal gegen Eure Panel-Daten (wenn sie dann endlich mal vorliegen, in „t plus x“ 😜) – und seid erstaunt. 🎯😲
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Viele Grüße
Marco

💡 Da wir unsere Daten über ein mehrschichtiges Verfahren (Projektion) auf Basis von bestehenden Prosoom-Daten und Datenquellen, Wissen rund um eCommerce und CustomerJourneys, etwas mehr KI und… natürlich und vor allem mit unserer Prosoom-Suche errechnen, ist das Ergebnis natürlich branchenübergreifend, länderübergreifend, shoplevel-genau, tagesgenau und auch faszinierend genau… testet es gerne!
Und nutzt auch gerne unsere Suche weiter.😉

Hustensaft-Absatz nach Regionen: 🤒 Aktuell hüstelt es aus jeder Ecke.😷

🇩🇪🇦🇹 Vor allem aus Salzburg und Düsseldorf. 🇦🇹🇩🇪

Die erste Hustenwelle startete bereits am 10. September. Nachfrage und Absätze schnellten in die Höhe. DocMorris hatte zwischenzeitlich Probleme mit der Verfügbarkeit von Bronchicum (Klosterfrau), was sich auch in den Absätzen von Bronchicum über alleVersandapotheken niederschlägt.📉

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