Die Expansion von Drogerieketten ins Apothekensegment ist ein relevantes Thema für E‑Commerce und Marketing. dm med Versandapotheke ist mittlerweile mit über 2.000 vorbereiteten Produkten gestartet; eine Prosoom-Testbestellung dokumentiert dabei die kombinierbare Warenkorbstrecke, die erwartete Split-Zahlung zwischen dm und dm med sowie separate Verpackung für dm med‑Artikel.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- dm med Versandapotheke geht mit mehr als 2.000 Produkten an den Start, darunter zahlreiche bekannte Marken.
- Im Bestellprozess sind Drogerie- und apothekennahe Produkte kombinierbar, die Zahlung wird getrennt auf dm und dm med aufgeteilt.
- Lieferung und Verpackung erfolgen teils getrennt: dm med-Artikel kamen in einem eigenen Paket an.
- Ein Bestellfall zeigte eine verzögerte Lieferung (ratiopharm-Bestellung, Übergabe an DHL 16.12., angekündigt 17.12., Paket noch weit entfernt).
- Prosoom beobachtet einen insgesamt reibungslosen technischen Start und erwartet weitere Schritte in der Gesundheits-CustomerJourney.
dm med Versandapotheke: Sortiment und Marken
Im Vorlauf zur Veröffentlichung wurde kommuniziert, dass über 2.000 Produkte verfügbar oder vorbereitet sind. Beim letzten Update wurden zahlreiche bekannte Hersteller ergänzt, darunter LRP, medipharma, Aliud, ratiopharm, Hylo, Hevert, Omni Biotic, Remifemin, Iberogast und Gelomyrtol. Prosoom bietet Interessenten die zur Verfügung gestellte Produktliste auf Anfrage an (Hinweis: Kommentar „dm-Produktliste von Prosoom“ laut LinkedIn-Post; Empfängerkreis: nur Hersteller).
Einkaufserlebnis: kombinierte Warenkörbe und Split-Zahlung
Bei der Testbestellung von Prosoom konnten Drogerie- und dm med‑Produkte im Mischpaket kombiniert bestellt werden. Die Warenkorbstrecke lief größtenteils souverän; beim Checkout wurde wie erwartet die Zahlung auf dm und dm med aufgeteilt (Split-Zahlung). Erste einfache Querverweise zwischen Drogerie-Bereich und dm med waren im Shop sichtbar.
Logistik & Verpackung: getrennte dm med-Pakete
Die Lieferung erfolgte laut Testbestellung zwei Tage nach Übergabe an den Versand. Die Artikel kamen in separaten Verpackungen: ein Paket mit Drogerie-Artikeln und ein weiteres Paket mit den „dm med“-Produkten. Prosoom kommentiert, dass dies rechtliche Gründe haben dürfte und bei manchen Empfängern Erinnerungen wecken kann.
Praxisfall: Testbestellung und Lieferabweichung
Bei der Prosoom-Testbestellung kam es nicht in allen Fällen zum reibungslosen Ablauf: Eine zusätzliche Bestellung (Nasenspray von ratiopharm) wurde am 16.12. an DHL übergeben und für den 17.12. angekündigt, das Paket war zum Zeitpunkt der Dokumentation jedoch noch über 800 km entfernt. Prosoom führt dies als konkretes Beispiel für eine Lieferabweichung an, ohne abschließende Ursache zu benennen.
Was Entscheider aus E‑Commerce und Marketing beachten sollten
Der Start von dm med Versandapotheke demonstriert zentrale Punkte für Health‑ und Beauty‑Marken: die Bedeutung nahtloser Warenkorbintegration, klare Checkout‑Logik bei geteilten Zahlungen und transparente Kommunikation zur Logistik. Prosoom beobachtet einen insgesamt reibungslosen Start und weist darauf hin, dass weitere Schritte in der CustomerJourney geplant sind.
Fazit
Der Launch der dm med Versandapotheke ist aus Prosoom‑Sicht ein technisch gut gelaufener Einstieg mit großem Sortiment und relevanten Marken. Für Entscheider bedeutet das: Monitoren Sie die Checkout‑ und Lieferprozesse genau, nutzen Sie die zur Verfügung gestellte Produktliste von Prosoom zur Analyse und bleiben Sie aufmerksam für die nächsten Schritte in der Gesundheits‑CustomerJourney.