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Monat: Dezember 2025

dm med-Start: Praxistest zu Checkout, Versand & Packaging

Der technische Start von dm med (Versandapotheke) ist geglückt: Eine Testbestellung, die Drogerie- und Apothekenprodukte kombinierte, verlief überwiegend reibungslos und zeigt frühe Hinweise auf die geplante Gesundheits-CustomerJourney.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • dm hat seine Versandapotheke "dm med" live gestellt; eine kombinierte Bestellung aus Drogerie- und Apothekenartikeln war möglich.
  • Im Shop existieren erste Querverweise zwischen Drogerie und dm med, relevant für Cross-Selling und Customer Journey.
  • Der Warenkorb-Prozess war bis auf einen einmaligen, temporären Fehler stabil; die Zahlung wurde erwartungsgemäß auf dm und dm med aufgeteilt.
  • Die Lieferung erfolgte zwei Tage nach Übergabe an DHL; Produkte kamen in einer verschachtelten Verpackung (inneres Paket für dm med), offenbar aus rechtlichen Gründen.
  • Parallelbestellung (ratiopharm Nasenspray) zeigte Lieferverspätung: Übergabe an DHL am 16.12., angekündigt für 17.12., Paket blieb jedoch >800 km entfernt.

Technische Integration und Checkout

Der technische Launch von dm med offenbarte eine funktionale Integration in den bestehenden Shop: Kunden konnten Drogerie- und apothekenpflichtige Produkte im selben Bestellvorgang kombinieren. Die Warenkorbstrecke lief bis auf einen einmaligen, temporären Fehler souverän. Auffällig war die Zahlungsabwicklung: Am Checkout wurde die Zahlung erwartungsgemäß auf zwei Entitäten aufgeteilt (dm und dm med). Das deutet auf eine klare Trennung der Abrechnungsvorgänge hin, die für Reporting, Gesetzes- und Steueranforderungen relevant ist.

Versand, Verpackung und Compliance-Aspekte

Die Lieferung durch DHL erfolgte zwei Tage nach Übergabe. Die Verpackung war verschachtelt: Neben dem Drogerieartikel befand sich ein separates, inneres Paket mit den dm med-Artikeln. Laut Beobachtung ist diese Logik vermutlich aus rechtlichen Gründen umgesetzt worden. Für Entscheider ist wichtig: Solche Verpackungs- und Versandprozesse haben Auswirkungen auf Kosten, Retourenlogistik und Kundenerwartungen (z. B. Konsistenz der Unboxing-Erfahrung).

Customer Journey und Cross-Selling-Potential

Im Shop existieren bereits erste, einfache Querverweise zwischen Drogerie und dm med. Aus Kundensicht ist das ein relevanter Hebel, um Gesundheitsprodukte entlang der bestehenden Drogerie-Kaufpfade sichtbar zu machen. Die Möglichkeit, Drogerie- und Apothekerprodukte gemeinsam zu bestellen, eröffnet Convenience-Potenziale, erfordert aber konsistente Kommunikation zu Verfügbarkeit, Preisaufschlüsselung und Lieferbedingungen.

Betriebliche Ausnahmen und operative Risiken

Parallel zur Testbestellung trat bei einer anderen Bestellung (ratiopharm Nasenspray) eine deutliche Lieferabweichung auf: Das Paket wurde am 16.12. an DHL übergeben und für den 17.12. angekündigt, befand sich aber weiterhin über 800 km entfernt. Solche Einzelfälle weisen auf die Bedeutung robuster Fulfillment- und Tracking-Prozesse hin, insbesondere in Spitzenzeiten. Entscheider sollten Fulfillment-Transparenz und SLA-Überwachung in ihre Risiko- und Kapazitätsplanung einbeziehen.

Fazit

Der frühe Praxistest zeigt: Der Launch von dm med funktioniert technisch und logistisch in den meisten Abläufen. Entscheidend für die nächsten Schritte sind die Standardisierung von Checkout- und Versandprozessen, klare Kommunikation der Split-Abrechnung sowie eine skalierbare Fulfillment-Strategie, um Ausnahmen wie verspätete Pakete zu minimieren.

Vollständige Analyse als PDF

Das PDF kann hier geöffnet werden.

dm med: Marktpotenzial, Sortiment und Preispositionierung

dm führt eine eigene Versandapotheke (dm med) ein und geht mit knapp 2.500 apothekenrelevanten Artikeln an den Start. Die vorliegenden Analysen zeigen ein potenzielles Marktvolumen von ca. 85 Millionen EUR p.a., eine Preisorientierung an Shop‑Apotheke sowie aktuelle Verfügbarkeiten von über 75% der SKUs.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • dm med startet mit knapp 2.500 apothekenrelevanten Artikeln und einem potenziellen Marktvolumen von ca. 85 Mio. EUR p.a. (Prognose 2025).
  • Viele PZNs entfallen auf Haut‑ und Gesichtspflege, das Absatzvolumen konzentriert sich jedoch auf klassische Apothekenkategorien (HNO, Schmerz, Magen‑Darm).
  • Preisstellung orientiert sich stark an Shop‑Apotheke; der Vergleich erfolgte shop‑zu‑shop, da Shop‑Apotheke marktplatzspezifische Preise nutzt.
  • Verfügbarkeiten liegen bei über 75% der Artikel (nach Absatz 65%); Grundlage ist eine shoplevelgenaue, tagesgenaue Absatzprojektion für 2025.

Kernzahlen und Methodik

Die zugrundeliegende Analyse basiert auf einer shoplevelgenauen, tagesgenauen und unabhängigen Absatzprojektion über alle Versandapotheken mit einem Forecast für 2025. Aufbauend darauf wird das potenzielle Marktvolumen für dm med mit ca. 85 Millionen EUR pro Jahr beziffert. Zum Start sind knapp 2.500 apothekenrelevante Artikel gelistet; die Lieferung erfolgt über das Angebot ‚dm med‘.

Sortimentsstruktur: PZN‑Verteilung vs. Absatztreiber

Zahlreiche PZNs entfallen auf die Kategorie Haut‑ und Gesichtspflege. Demgegenüber entsteht der Großteil des potenziellen Absatzvolumens in klassischen Apothekenbereichen wie HNO (z. B. Nasensprays), Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) und Magen‑Darm‑Produkten. Für Entscheider bedeutet das: hohe SKU‑Zahlen in Kosmetiksegmenten korrelieren nicht zwangsläufig mit hohem Umsatzanteil.

Preisstellung und Wettbewerbsvergleich

Die Preisgestaltung von dm med orientiert sich nach der Analyse stark an Shop‑Apotheke. Shop‑Apotheke betreibt jedoch marktplatzspezifische Preisdifferenzierung (unterschiedliche Preise je Marketplace). Die hier vorgelegte Analyse vergleicht daher exclusivamente shop‑zu‑shop, um diese Variablen zu eliminieren. Daraus folgt: beobachtete Preisparität zur Shop‑Apotheke ist ein zentraler Benchmark, kann auf einzelnen Marktplätzen allerdings abweichen.

Verfügbarkeiten und operative Relevanz

Aktuelle Verfügbarkeiten liegen bei über 75% aller Artikel; bezogen auf Absatzvolumen reduziert sich dieser Wert auf 65%. Für E‑Commerce‑ und Supply‑Chain‑Verantwortliche ist beides relevant: SKU‑Verfügbarkeit beeinflusst die Sortimentsbreite, absatzgewichtete Verfügbarkeit die Umsatzrealisierung. Kurzfristige Bestandssteuerung und Priorisierung nach Absatzrelevanz sind damit operative Hebel.

Hersteller können die zur Verfügung gestellte Produktliste anfordern. Hinweis: Teilnehmerkreis für die Liste sind ausschließlich Hersteller; für weitere Insights kann Kontakt zu William hergestellt werden (siehe Quelle).

Fazit

Die Markteinführung von dm med ist datenbasiert einschätzbar: knapp 2.500 Artikel, ca. 85 Mio. EUR p.a. Marktpotenzial, preislich starke Orientierung an Shop‑Apotheke sowie Verfügbarkeiten von über 75% (65% nach Absatz). Für Entscheider in E‑Commerce, Digital und Category Management entstehen daraus klare Handlungsfelder bei Sortimentspriorisierung, Preismonitoring und Bestandssteuerung. Detaillierte Produktlisten werden interessierten Herstellern zur Verfügung gestellt.

Vollständige Analyse als PDF

Das PDF kann hier geöffnet werden.

dm med-Startanalyse: Sortiment, Customer Journey, Logistik

dm hat mit der Versandapotheke „dm med“ einen markanten Markteintritt vollzogen: Umfangreiches Sortiment, erste Shop‑Crosslinks und ein überwiegend reibungsloser Bestell‑ und Lieferprozess sind sichtbar.

Die folgenden Beobachtungen fassen Fakten aus einem Testkauf und der von Prosoom bereitgestellten Informationen zusammen und zeigen, worauf Entscheider in E‑Commerce, Digital, Marketing sowie Pharma und Health achten sollten.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • dm med startet mit einem Sortiment von über 2.000 Produkten; bekannte Apothekenmarken wurden hinzugefügt.
  • Shop‑Erlebnis: Crosslinks zwischen Drogerie und dm med sowie eine kombinierbare Warenkorbstrecke funktionieren grundsätzlich.
  • Checkout/Payment: Bestellung ergab einen erwarteten Zahlungssplit zwischen dm und dm med.
  • Fulfillment: Hauptlieferungen kamen laut Testbestellung innerhalb von zwei Tagen; einzelne Sendung (ratiopharm Nasenspray) war jedoch verzögert (>800 km Entfernung).
  • Hersteller können eine Produktliste von Prosoom anfordern; weiterführende Insights stehen Kunden zur Verfügung.

Produktangebot und Markenmix

Laut den bereitgestellten Informationen sind über 2.000 Produkte für dm med vorbereitet bzw. verfügbar. Im letzten Update wurden zahlreiche apothekennahe und pharmazeutische Marken ergänzt, darunter La Roche‑Posay (LRP), medipharma, Aliud, ratiopharm, Hylo, Hevert, Omni‑Biotic, Remifemin, Iberogast und Gelomyrtol. Die Erweiterung des Sortiments erhöht das Marktpotenzial von dm im Gesundheitssegment deutlich.

Customer Journey und Shop‑Erlebnis

Bei einem Testkauf kombinierten die Beobachter Drogerie‑ und dm‑med‑Produkte im Warenkorb. Im Shop sind erste einfache Querverweise zwischen Drogerie und dm med sichtbar, was aus Kundensicht den Einkauf über Kategorien hinweg erleichtert. Die Warenkorbstrecke funktionierte größtenteils ohne Probleme; beim Bestellabschluss erfolgte ein geteilter Bezahlvorgang für dm und dm med, wie erwartet.

Fulfillment‑Beobachtungen

Die Mehrzahl der Artikel wurde wie angekündigt innerhalb von zwei Tagen geliefert. Die Lieferung erfolgte als zwei getrennte Pakete: ein Paket für Drogerie‑Artikel und ein eigenes Paket mit den dm‑med‑Produkten. Ein weiterer bestellter Artikel (Nasenspray von ratiopharm) wurde am 16.12. an DHL übergeben und für den 17.12. angekündigt; zum Zeitpunkt der Auswertung lag dieses Paket weiterhin mehr als 800 km entfernt. Ursachen für die Verzögerung sind nicht bestätigt.

Relevanz für Hersteller und Händler

Für Hersteller eröffnet der dm‑Einstieg in den Versandapothekenmarkt ein größeres Absatzfeld durch die Kombination von Drogerie‑ und Apothekenangeboten. Prosoom stellt die zur Verfügung gestellte Produktliste auf Anfrage zur Verfügung; laut Kommunikation erfolgt die Zusendung nach Kommentar mit dem Text „dm-Produktliste von Prosoom“. Hinweis: Die Aufforderung richtet sich ausschließlich an Hersteller. Kunden von Prosoom erhalten zusätzlich weiterführende Insights.

Fazit

Der dm med‑Start zeigt ein umfassendes Sortiment, funktionale Shop‑Crosslinks und eine im Test überwiegend reibungslose Abwicklung. Entscheider sollten Verfügbarkeit, Markenmix und die operative Lieferqualität in den kommenden Wochen beobachten, um Chancen und Risiken für Vertrieb und Markenpräsenz im Health‑Segment pragmatisch zu bewerten.

Vollständige Analyse als PDF

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Warum KI-Modelle englische Quellen bevorzugen

Kernaussage: Automatisch generierte Antworten nutzen überproportional oft englischsprachige Quellen. Das ist messbar und lässt sich durch gezielte SEO- und Content-Maßnahmen beeinflussen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • KI-Modelle greifen in unseren Auswertungen auf etwa 33% englischsprachige Quellen zurück, klassische Google-Suche zeigt dort nur knapp 1%.
  • Ursachen sind u. a. ein zeitlicher Vorsprung englischsprachiger Trainingsdaten, geringere Crawl-/Index-Abdeckung anderer Sprachen und die Dominanz englischer Fachpublikationen.
  • Englischsprachige Seiten setzen SEO-Techniken laut Auswertung zwei- bis fünfmal so häufig ein, was ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten weiter erhöht.
  • Gegensteuerung ist möglich: technische Struktur, lokalisierte Inhalte, korrektes Prompt- und Keyword-Setting sowie regelmäßiger Content-Aufbau reduzieren Bias.

Empirische Grundlage der Beobachtung

Prosoom hat Millionen von Such- und Prompt-Ergebnissen ausgewertet, unter anderem mit Daten aus AI Overview, AI Mode und ChatGPT. Ergebnis: In den analysierten AI-Tools stammen circa 33% der zugrunde liegenden Quellen aus dem englischsprachigen Raum, während in der klassischen Google-Suche der Anteil englischer Webseiten bei knapp 1% liegt.

Diese Abweichung ist konsistent genug, um systematische Ursachen anzunehmen statt zufälliger Schwankungen.

Technische und datenbezogene Ursachen

Vier zentrale Gründe erklären den Bias zugunsten englischer Quellen: Erstens hatten englischsprachige Datensätze einen zeitlichen Vorsprung bei der Erstellung von Trainingsdaten. Zweitens werden viele Länder und Sprachen weniger intensiv gecrawlt und indexiert. Drittens existiert in zahlreichen Themenbereichen quantitativ mehr englischsprachiger Content. Viertens erscheinen Fachpublikationen in Bereichen wie Medizin, Pharma, Naturwissenschaften und IT häufig primär in Englisch, was deren Gewichtung in Modellen erhöht.

Hinzu kommt ein technischer Wettbewerb: Um in einem dichten englischsprachigen Umfeld zu ranken, werden SEO-Techniken nach Studien zwei- bis fünfmal häufiger eingesetzt, was AI-Modelle bei der Auswahl von Quellen zusätzlich begünstigt.

Konsequenzen für Entscheider in E‑Commerce, Marketing und Health

Für E‑Commerce und Marketing bedeutet die Beobachtung: Lokale oder sprachspezifische Inhalte laufen Gefahr, in AI-generierten Antworten unterrepräsentiert zu sein, selbst wenn sie inhaltlich relevanter sind. Für Pharma, Health und Beauty ist die Situation besonders relevant, da viele Fachpublikationen auf Englisch erscheinen und damit eine höhere Gewichtung erfahren können.

Das hat direkte Folgen für Sichtbarkeit, Markensteuerung und Vertrauen in automatisierte Auskünfte. Entscheider müssen berücksichtigen, dass KI-basierte Empfehlungen nicht automatisch sprachlich neutral sind.

Konkrete Handlungsempfehlungen

1) Priorisieren Sie technische SEO-Grundlagen: saubere Informationsarchitektur, strukturierte Daten (Schema), schnelle Ladezeiten und korrekte hreflang-/Canonical-Implementierung.

2) Produzieren Sie lokalisierte, fachlich fundierte Inhalte mit klarem Keyword- und Prompt-Setting. Gute Inhalte sollten sowohl menschliche Leser als auch Machine-Readers berücksichtigen.

3) Erhöhen Sie Content-Frequenz und Aktualität: Regelmäßige Nachlieferungen verbessern die Chancen, in indizierten Datensätzen aufzutauchen.

4) Monitoren Sie themenspezifisch: Analysieren Sie, in welchen Kategorien der Englisch-Anteil besonders hoch ist, und passen Sie Investitionen gezielt an.

5) Ergänzend: Testen Sie Prompt-Varianten und Quellen-Hinweise in AI-Tools, um die Modellantworten Richtung lokaler Quellen zu lenken.

Fazit

Fazit: Der Bias zugunsten englischer Quellen in KI-Antworten ist daten- und technikbedingt, aber beeinflussbar. Entscheider sollten gezielt in technische SEO-Strukturen, lokalisierte Inhalte und datenbasierte Wettbewerbsanalyse investieren, um die Sichtbarkeit ihrer lokalen Inhalte in AI-generierten Ergebnissen zu verbessern.

Vollständige Analyse als PDF

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