dm führt eine eigene Versandapotheke (dm med) ein und geht mit knapp 2.500 apothekenrelevanten Artikeln an den Start. Die vorliegenden Analysen zeigen ein potenzielles Marktvolumen von ca. 85 Millionen EUR p.a., eine Preisorientierung an Shop‑Apotheke sowie aktuelle Verfügbarkeiten von über 75% der SKUs.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- dm med startet mit knapp 2.500 apothekenrelevanten Artikeln und einem potenziellen Marktvolumen von ca. 85 Mio. EUR p.a. (Prognose 2025).
- Viele PZNs entfallen auf Haut‑ und Gesichtspflege, das Absatzvolumen konzentriert sich jedoch auf klassische Apothekenkategorien (HNO, Schmerz, Magen‑Darm).
- Preisstellung orientiert sich stark an Shop‑Apotheke; der Vergleich erfolgte shop‑zu‑shop, da Shop‑Apotheke marktplatzspezifische Preise nutzt.
- Verfügbarkeiten liegen bei über 75% der Artikel (nach Absatz 65%); Grundlage ist eine shoplevelgenaue, tagesgenaue Absatzprojektion für 2025.
Kernzahlen und Methodik
Die zugrundeliegende Analyse basiert auf einer shoplevelgenauen, tagesgenauen und unabhängigen Absatzprojektion über alle Versandapotheken mit einem Forecast für 2025. Aufbauend darauf wird das potenzielle Marktvolumen für dm med mit ca. 85 Millionen EUR pro Jahr beziffert. Zum Start sind knapp 2.500 apothekenrelevante Artikel gelistet; die Lieferung erfolgt über das Angebot ‚dm med‘.
Sortimentsstruktur: PZN‑Verteilung vs. Absatztreiber
Zahlreiche PZNs entfallen auf die Kategorie Haut‑ und Gesichtspflege. Demgegenüber entsteht der Großteil des potenziellen Absatzvolumens in klassischen Apothekenbereichen wie HNO (z. B. Nasensprays), Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) und Magen‑Darm‑Produkten. Für Entscheider bedeutet das: hohe SKU‑Zahlen in Kosmetiksegmenten korrelieren nicht zwangsläufig mit hohem Umsatzanteil.
Preisstellung und Wettbewerbsvergleich
Die Preisgestaltung von dm med orientiert sich nach der Analyse stark an Shop‑Apotheke. Shop‑Apotheke betreibt jedoch marktplatzspezifische Preisdifferenzierung (unterschiedliche Preise je Marketplace). Die hier vorgelegte Analyse vergleicht daher exclusivamente shop‑zu‑shop, um diese Variablen zu eliminieren. Daraus folgt: beobachtete Preisparität zur Shop‑Apotheke ist ein zentraler Benchmark, kann auf einzelnen Marktplätzen allerdings abweichen.
Verfügbarkeiten und operative Relevanz
Aktuelle Verfügbarkeiten liegen bei über 75% aller Artikel; bezogen auf Absatzvolumen reduziert sich dieser Wert auf 65%. Für E‑Commerce‑ und Supply‑Chain‑Verantwortliche ist beides relevant: SKU‑Verfügbarkeit beeinflusst die Sortimentsbreite, absatzgewichtete Verfügbarkeit die Umsatzrealisierung. Kurzfristige Bestandssteuerung und Priorisierung nach Absatzrelevanz sind damit operative Hebel.
Hersteller können die zur Verfügung gestellte Produktliste anfordern. Hinweis: Teilnehmerkreis für die Liste sind ausschließlich Hersteller; für weitere Insights kann Kontakt zu William hergestellt werden (siehe Quelle).
Fazit
Die Markteinführung von dm med ist datenbasiert einschätzbar: knapp 2.500 Artikel, ca. 85 Mio. EUR p.a. Marktpotenzial, preislich starke Orientierung an Shop‑Apotheke sowie Verfügbarkeiten von über 75% (65% nach Absatz). Für Entscheider in E‑Commerce, Digital und Category Management entstehen daraus klare Handlungsfelder bei Sortimentspriorisierung, Preismonitoring und Bestandssteuerung. Detaillierte Produktlisten werden interessierten Herstellern zur Verfügung gestellt.