Prosoom-Daten vom 10. Januar 2026 zeigen: Ein D2C-Anbieter (Makya) hat traditionelle Apothekenmarken in Sichtbarkeit und Absatz eingeholt bzw. überholt. Gleichzeitig bleibt Nicorette im AI-Visibility-Index prominent.
Die Analyse ist shoplevel-genau und zeitlich tagesaktuell — relevant für Entscheider in E‑Commerce, Digital, Marketing sowie Pharma, Health und Beauty.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Makya überholt Nicotinell sowohl in Sichtbarkeit als auch absatzseitig (Stand 10.01.2026).
- Der AI-Visibility-Index (inkl. ChatGPT und Gemini) wurde von Prosoom erstmals im April 2024 erhoben; Nicorette rangiert hier weiterhin hoch.
- Prosoom nutzt eine mehrschichtige, AI‑optimierte Absatzprojektion mit Shoplevel-Genauigkeit, validiert von über 40 Herstellern.
- Makya vertreibt bereits über Shop-Apotheke; DocMorris verkauft Nicorette laut Daten etwa 7× so viel wie Shop-Apotheke.
- Makya-Produkte sind ‚Hardware‘ mit Geschmacksvarianten, die Folgekäufe und eine fast dreifache Absatzsteigerung ermöglichen können.
Tagesgenaue CustomerJourney: Befund vom 10. Januar 2026
Die tagesgenaue Transparenz der CustomerJourney erlaubt eine unmittelbare Beobachtung von Marktverschiebungen. Prosoom-Daten zum 10.01.2026 zeigen, dass Makya in Suchsichtbarkeit und Absatz an Nicotinell vorbeigezogen ist. Parallel wächst Nicorette weiterhin überproportional — die Dynamik spielt sich zwar teilweise außerhalb der Apothekenbranche ab, hat aber direkte Auswirkungen auf Apothekenumsätze und Wettbewerbsstrategien.
AI-Visibility: Bedeutung und Messung
Der von Prosoom verwendete AI-Visibility-Index umfasst Ergebnisse aus ChatGPT und Gemini und wurde erstmals im April 2024 erhoben. In diesem Index liegt Nicorette prominent, was darauf hinweist, dass Markenpräsenz in KI-getriebenen Umgebungen die Auffindbarkeit und Marktwahrnehmung beeinflusst. Für Entscheider bedeutet das: SEO- und Content-Strategien müssen KI-gestützte Such- und Antwortmechaniken berücksichtigen.
Absatzprojektionen und Shoplevel-Genauigkeit
Die Prosoom-Absatzprojektion basiert auf einem mehrschichtigen, AI-optimierten Verfahren und liefert shoplevel-genaue Ergebnisse. Dieses Verfahren wurde von über 40 Herstellern validiert. Konkrete Marktzahlen zeigen zudem kanalabhängige Unterschiede: DocMorris verkauft Nicorette laut den Daten etwa siebenmal so viel wie Shop-Apotheke. Solche Differenzen sind entscheidend für Kanal‑ und Preisstrategien.
D2C-Mechaniken, Produktstrategie und Wettbewerbsdruck
Makya tritt primär mit ‚Hardware‘ auf; ergänzende Geschmacksvarianten dienen der Kundenbindung und generieren Folgekäufe. Prosoom-Daten deuten an, dass sich der Absatz bei Berücksichtigung aktueller Verkäufe fast verdreifachen kann. Wettbewerber bieten optisch ähnliche Produkte und fahren aggressive Werbung; gleichzeitig hängt Sichtbarkeit direkt mit Absatzleistung zusammen — ein kritischer Punkt für Apotheken- und Markenstrategien.
Fazit
Für Entscheider heißt das: Monitoring muss tagesgenau und shoplevel-genau erfolgen, AI-Visibility gehört in die Content‑ und Kanalplanung, und D2C‑Spieler wie Makya können durch Hardware‑Modelle plus Folgekäufe klassische Kanäle nachhaltig verschieben. Datengetriebene Anpassungen der Preis-, Produkt- und Vertriebskanäle sind jetzt erforderlich.